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mentaltraining

Dank mentalem Training gelingt es Athlet:innen, ihren Geist auf intelligente und effiziente Weise einzusetzen und dadurch eine Leistungssteigerung sowie ein verbessertes Wohlbefinden zu erzielen.

 

Mentales Training wurde ursprünglich im Sinne der Visualisierung als Trainingsmethode zur Optimierung eines Bewegungsablaufes verwendet. Dabei stellt sich die Sportler:in eine Bewegung im Kopf vor. Im Visualisieren werden nebst dem visuellen Sinn auch der Hör-, Geruchs- und Tastsinn angesprochen. Des Weiteren ist eine Kopplung der Übung mit einer bestimmten Emotion von grosser Wichtigkeit, da der Zugang zu gewissen Hirnarealen erst in einer emotionalen Situation - durch Aktivierung der Amygdala, einer bestimmten Hirnregion - möglich wird.

 

Heute wird mentales oder psychologisches Training in vielen weiteren Bereichen eingesetzt. Im Fokus steht dabei, mit Hilfe einer positiven Psychologie die sozialen und kognitiven Kompetenzen zu verbessern und die Belastbarkeit, das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden zu steigern.

 

Selbstbewusstsein bedeutet nicht, sich unbesiegbar zu fühlen oder sich zu überschätzen, sondern sich seinen Stärken und auch Schwächen bewusst zu sein. Dank guter Selbstkenntnis lassen sich Stärken und auch Schwächen gezielt einsetzen. Das psychologische Training soll die eigene Wahrnehmung stärken und somit das Selbstbewusstsein gezielt fördern.